Olympiastützpunkt Brandenburg

Das zehnköpfige Aufgebot des Deutschen Kanu-Verbandes erzielte beim Weltcup in Mailand vom 03. bis 04.05. bei vier Siegen insgesamt neun Medaillengewinne. Damit gelangte das deutsche Team in der Medaillenwertung hinter Italien, Polen und Ungarn auf den vierten Rang.

Alle fünf teilnehmenden Rennkanuten des KC Potsdam waren an der deutschen Medaillenbilanz beteiligt und holten dreimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze.
Erste Plätze belegten Olympiasieger Sebastian Brendel im C1 über 1000m vor seinem brasilianischen Konkurrenten dos Santos und dem Kanadier Oldershaw, Ronald Rauhe zusammen mit seinem Dresdener Partner Tom Liebscher im K2 über 200m vor dem russischen Zweierkajak sowie Conny Waßmuth gemeinsam mit der Leipzigerin Tina Dietze im K2 über 200m vor dem serbischen Geschwisterpaar Moldavou.
Für die beiden Potsdamer Silbermedaillen sorgten Franziska Weber im K1 über 500m, die sich nur der Olympiasiegerin Lisa Carrington (Neuseeland) beugen musste sowie Stefan Kiraj, der im C1 über 200m hinter dem Spanier Lopez Benavides auf Rang zwei sprintete.
Schließlich paddelte der Zweierkajak mit Conny Waßmuth (Potsdam)/ Tina Dietze (Leipzig) über 200m hinter den Booten aus Ungarn und Polen auf den dritten Platz und holte sich damit seine zweite Weltcupmedaille.