Olympiastützpunkt Brandenburg

Stephanie Schiller und ihre Kolleginnen behielten am Sonntag die Nerven und wurden am Ende mit dem Sieg belohnt. Beim Ruder-Weltcup in Hamburg setzte sich die 24-Jährige von der Potsdamer RG gemeinsam mit den drei Berlinerinnen Britta Oppelt, Tina Mankert und Julia Richter im Doppelvierer vor den Booten der Ukraine und Neuseelands durch. „Wir hatten mit Wind und Regen nicht die besten Bedingungen, können am Ende aber sehr zufrieden sein“, meinte Schiller anschließend und erläuterte die Renntaktik ihres Quartetts: „Wir wussten, dass die Ukraine das startschnellste Boot ist und dass wir erst einen Rückstand aufholen müssen. Nach etwa 1250 Metern waren wir dann dran, und dank des Zusammenhalts in unserem Boot konnten wir uns kontinuierlich vorbeischieben.“ Rund zweieinhalb Sekunden betrug der Vorsprung der Deutschen im Ziel. „Unser Rennen war eine Steigerung gegenüber dem Weltcup in München, und mit diesem Sieg können wir darauf hoffen, als jetzige Mannschaft zumindest bis zum Weltcup in drei Wochen in Luzern zusammenzubleiben“, erklärte die Potsdamerin, die sich nach wie vor auf einem guten Weg in die Flotte für die Weltmeisterschaften Anfang September in Bled sehen kann.
Davon darf ihre Klubkollegin Juliane Domscheit derzeit nicht ausgehen, denn sie und die Dresdnerin Peggy Waleska waren im Doppelzweier als Fünfte nur drittschnellstes deutsches Boot. Falko Nolte von der PRG, der keine WM-Chance mehr hat, war in Abwesenheit Marcel Hackers (Frankfurt) als Vierter der beste Deutsche des Einer-Finals; Sieger wurde der Neuseeländer Mahe Drysdale. M. M

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