Die frischgekürte Europameisterin wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit jeweils Bestzeit fuhr sich das WM-Trio (Emma Hinze, Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch) ins Teamsprint-Finale, wo sie mit 38.097 Sekunden die Niederländerinnen (38.492 Sekunden) bezwangen. EM-Bronze gewann Frankreich vor Polen. Maximilian Dörnbach, Nik Schröter und Marc Jurezyk belegten im Teamsprint der Männer den fünften Platz.

Ihren zweiten EM-Titel erkämpfte sich Emma Hinze im 500 Meter-Zeitfahren in 32.668 Sekunden. Sowohl in der Qualifikation als auch im Kampf um den WM-Titel fuhr die fünffache Weltmeisterin nicht nur jeweils die Bestzeit, sondern verbesserte zugleich auch zweimal den deutschen Rekord in dieser Disziplin. Pauline Grabosch wurde in 33.684 Sekunden Fünfte. Eine weitere sportliche Glanzleistung vollbrachte Emma Hinze beim Sprint-Wettbewerb, wo sie im Finale gegen die Qualifikations-Schnellste Mathilde Gros (Frankreich) antreten musste. In einem packenden Sprint-Finale, dass über drei Läufe ging, entschied Emma Hinze den Entscheidungslauf um Zentimeter für sich. Es ist ihr erster Sprint-Europameistertitel.

Lea Sophie Friedrich unterlag im Halbfinale der späteren EM-Silbermedaillengewinnerin Mathilde Gros (Frankreich). Im Kampf um EM-Bronze musste sich Friedrich in zwei Läufe gegen Laurine van Riessen geschlagen geben. Maximilian Dörnbach, amtierender deutscher Meister im 1000-Meter-Zeitfahren, sicherte sich mit einer Fahrzeit von 1:00.225 Minuten hinter Melvin Landerneau (59:975/Frankreich) und Matteo Bianchi (1:00,089 /Italien) die EM-Bronzemedaille.

Weitere Radsport-Ergebnisse:

Gold:

  • Lea-Sophie Friedrich (Teamsprint)
  • Pauline Grabosch (Teamsprint)
  • Emma Hinze (Teamsprint)
  • Emma Hinze (500m Zeitfahren)
  • Emma Hinze (Sprint)

Silber:

  • Moritz Malcharek (Scratch)

Bronze:

  • Maximilian Dörnbach (1000m Zeitfahren)

4. Platz: Roger Kluge (Punktefahren)
4. Platz: Lea-Sophie Friedrich (Sprint)
4. Platz: Leon Rohde (Mannschaftsverfolgung)
5. Platz: Pauline Grabosch (500m Zeitfahren)
5. Platz: Maximilian Dörnbach (Teamsprint)
5. Platz: Nik Schröter (Teamsprint)
9. Platz: Maximilian Dörnbach (Sprint)