Okt
05

Neun Neue für die Sportfördergruppe der Landespolizei

gruppe4drauen                                              Bild: MIK
Brandenburgs Ordnungshüter bekommen neue Verstärkung aus dem Sportland. Ende September haben neun Spitzenathletinnen und -athleten in der Sportfördergruppe der Landespolizei ihren Dienst aufgenommen.

In den kommenden maximal fünf Jahren werden sie als Polizeikommissaranwärter durch ein Bachelorstudium an der Polizeifachhochschule auf ihren aktiven Dienst vorbereitet. Das Besondere: Parallel zu der Ausbildung können sie sich dank der flexiblen Studiengestaltung weiter voll auf ihr Training und die entsprechenden Wettkämpfe konzentrieren. Zugleich haben sie nun Sicherheit für die Zeit nach ihrer Karriere.

Das wissen nicht nur die Aktiven zu schätzen. „In einer Zeit, in der die duale Karriere zu einem zentralen Thema des Leistungssports in Deutschland geworden ist, gibt diese einmalige Chance unseren Aktiven die Ruhe und die Kraft, sich ganz auf ihre sportliche Karriere zu konzentrieren. Das verspricht weitere Erfolge“, lobt Wolfgang Neubert, Präsident des Landessportbundes Brandenburg diese besondere Sportförderung, die erst vor kurzem wieder einen neuen Weltmeister hervorgebracht hat. Fabian Liebig, Moderner Fünfkämpfer aus Potsdam und Mitglied der Sportfördergruppe, sicherte sich bei der WM in Mexiko in der Mixed-Staffel den Titel. Gut möglich, dass die neun Neuen, unter ihnen sind Junioren-Welt- und Europameister wie Triathletin Laura Lindemann und Ringer Andrej Ginc, früher oder später ebenfalls ganz oben bei einer WM stehen.

Folgende Sportler wurden ernannt: Serena Bölke, Janny Sommermeyer, Andrej Ginc (alle Ringen), Laura Lindemann, Peer Sönksen (beide Triathlon), Vanessa Fischer (Fußball), Moritz Malcharek (Radsport), Kay-Lucas Hildebrand (Kanu), Vezir Agirman (Boxen)

Info: Die Sportfördergruppe wird größtenteils am Standort des Olympiastützpunktes Potsdam unterrichtet. Ausgangspunkt ist eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zwischen dem Ministerium des Innern und für Kommunales, dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, dem Landessportbund sowie dem Olympiastützpunkt Brandenburg.

Quelle: Landessportbund Brandenburg e.V.