Berufsfeuerwehr

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Ausbildung von Spitzensportlern bei der Feuerwehr

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Die Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) bekam vom Innenminister im Sommer 2007 den Auftrag Spitzensportler im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst auszubilden.
Das Land Brandenburg fühlt sich verpflichtet, so der damalige Sportminister Rupprecht: „Spitzensportler aus Sportvereinen unseres Landes in enger Abstimmung mit dem Landessportbund Brandenburg und dem Olympiastützpunkt Brandenburg in einem sozial abgesicherten Umfeld neben den umfassenden Trainingsmöglichkeiten auch eine berufliche Qualifizierung anzubieten.“
Spitzensportler profitieren von einem Gemeinschaftsprojekt der Landesregierung. Innen-, Sport-, und Finanzministerium haben sich geeinigt, insgesamt 15 Stellen wurden bereitgestellt.
Voraussetzung für eine Bewerbung ist u. a. eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung. Nach den erforderlichen notwendigen Eignungstests werden die Sportler den Vorbereitungsdienst an der Landeschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz nach einem eigens hierfür erarbeiteten individuellen und flexiblen Ausbildungsplan unter Berücksichtigung der Wettkampf- und Trainingszeiten absolvieren. Somit wird eine optimale Fortsetzung ihrer leistungssportlichen Laufbahn ermöglicht.
"Spitzensportler sind auch Botschafter für unser Land auf nationaler und internationaler Ebene. Und wir alle freuen uns, wenn sie Titel und gute Platzierung von ihren Wettkämpfen heimbringen. Damit Spitzensportler aber Höchstleistungen erbringen können, brauchen sie sportliche und berufliche Perspektiven. Dieser Verantwortung will sich die Landesregierung verstärkt stellen", sagte Innenminister Schönbohm.
Vorstellung des Berufes:
Feuerwehrangehörige leisten schnelle, geordnete und qualifizierte Hilfe bei Not und Gefahr. Ihre Einsatzbereiche sind die Bekämpfung von Bränden, von Hochwasser und Unwetterschäden, die Beseitigung von Hindernissen und Gefahren, zum Beispiel umgestürzte Bäume und ausströmende Chemikalien. Sie retten Menschen aus brennenden Gebäuden, Unfallfahrzeugen oder von Hochwasser bedrohten Häusern und leisten erste Hilfe. Auch die Bergung von Tieren und Gegenständen gehört zu ihren Aufgaben. Feuerwehrangehörige werden multifunktional eingesetzt, dass heißt, sie müssen alle anfallenden Einsatzaufgaben übernehmen. In einsatzfreien Zeiten sind sie auch für die Pflege, Wartung und Einsatzbereithaltung von Geräten und Fahrzeugen verantwortlich und werden im erlernten Beruf oder nach fachlichen Sonderausbildungen in den speziellen Fachereichen der Feuerwehr eingesetzt.

Kontakt:

Olympiastützpunkt Brandenburg
über die Laufbahnberatung