Bundespolizei
Förderung des Leistungssports in Sommersportarten bei der Bundespolizei
Allgemeines
Im Bundespolizei- Leistungssportprojekt Kienbaum haben bundesweit Spitzensportlerinnen und –sportler in Sommersportarten die Möglichkeit, bei entsprechender polizeispezifischer Eignung, eine Ausbildung zu Polizeivollzugsbeamten der Bundespolizei zu beginnen und gleichzeitig, ohne wesentliche Einschränkungen, ihre leistungssportliche Karriere fortzusetzen.
Sie werden zu Polizeivollzugsbeamten im mittleren Dienst der Bundespolizei ausgebildet und können als Spitzensportler auch nach der Ausbildung bei der Bundespolizei an ihrem Heimatstandort weiter gefördert werden.
Das Bundesministerium des Innern hat sich eindeutig für dieses Fördersystem bei der Bundespolizei entschieden und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die
Entwicklung sportlich talentierter junger Menschen, indem ihnen nach ihrer Schulausbildung, in sinnvoller Weise, die Fortsetzung der leistungssportlichen Karriere, in Verbindung mit beruflicher Ausbildung und beruflicher Perspektive, ermöglicht wird.
Geförderte Sportfachverbände bzw. Sportarten
- Deutscher Judo-Bund: Judo (Frauen und Männer)
- Deutscher Leichtathletik-Verband: Leichtathletik (Frauen und Männer)
- Bund Deutscher Radfahrer: Radsport Bahn (Frauen und Männer), Radsport Straße (Frauen)
- Deutscher Schwimmverband: Schwimmen (Frauen und Männer)
- Deutscher Kanuverband: Kanurennsport (Frauen und Männer)
- Deutscher Schützenbund: Sportschießen (Frauen und Männer)
- Deutscher Ruder Verband: Rudern (Frauen und Männer)
Anzahl geförderter Leistungssportlerinnen und –sportler
In den o. g. Sommersportarten können maximal bis zu 75 Kadersportler gefördert werden. Derzeit befinden sich 54 Sportlerinnen und Sportler am Standort Cottbus.
Seit Beginn, im Jahr 1999, haben 27 Leistungssportler/-sportlerinnen ihren Laufbahnlehrgang erfolgreich abgeschlossen. Sie absolvieren ihr Training am Heimatstandort, sind aber weiterhin dem Bundespolizei-Leistungssportförderprojekt Cottbus unterstellt und können ggf. zu Kurzlehrgängen der Bundespolizei herangezogen werden.
Ausbildungsort/Training/Wohnunterkunft während der Ausbildung
Ausbildungsort ist das Sportzentrum in Cottbus. Das Training findet während der Polizei-Ausbildung ebenfalls im Sportzentrum Cottbus bzw. am Olympiastützpunkt Cottbus/Frankfurt(O) statt. Die Sportler bei der Bundespolizei wohnen während der Ausbildung im Sportzentrum Cottbus, im „Haus der Athleten“ und werden hier auch versorgt.
Ausbildungsbeginn
jeweils zum 01. September des laufenden Jahres
Ausbildungsdauer
3 ½ Jahre
Bewerbung
- Zu Bewerbungsvoraussetzungen
- Bewerbungsverfahren,
- Eignungs- und Auswahlverfahren,
- zeitlicher Gliederung der polizeifachlichen Ausbildung,
- Training und sportfachlicher Betreuung
- Wochendienst- und Ablaufplanung
- Jahresablaufplanung
- Ausbildungsvergütung und zur Beantwortung solcher Fragen, wie z.B.:
- Wie geht es nach Abschluß der Polizei-Ausbildung weiter?
- Was geschieht nach Beendigung der leistungssportlichen Laufbahn?
- Wo erhalte ich weitere Informationen?
- u.a.
Kontakt:
konsultiert bitte den Laufbahnberater vor Ort am jeweiligen Olympiastützpunkt
oder wendet Euch an das
Bundespolizei-Leistungssportprojekt in Kienbaum
Puschkinstr. 2
16537 Grünheide OT Kienbaum
Tel: 033434 8029-102
Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.







