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Gemeinsam zu olympischen Erfolgen mit dem Olympiastützpunkt Brandenburg

Olympiasieger fallen nicht einfach so vom Himmel, denn Spitzenleistungen sind keine Zufallsprodukte. Vielmehr sind sie das Ergebnis eines jahrelangen Trainingsprozesses, dem sich die Athletinnen und Athleten stellen müssen. Top-Leistungen verlangen eine zielgerichtete Vorbereitung und Spitzenleistungen sind nur über einen langfristigen Leistungsaufbau erreichbar. Entscheidend ist dabei die Arbeit im Netzwerk. Sportlicher Erfolg ist immer das Ergebnis eines komplexen Prozesses, an dem viele, neben den im Mittelpunkt stehenden Athleten/innen, beteiligt sind.

Das Team des Olympiastützpunktes Brandenburg verfügt über ebenso hochqualifizierte wie engagierte Mitarbeiter, die sich über viele Jahre einen riesigen Erfahrungsschatz bei der Betreuung von Topathleten erworben haben. Der Olympiastützpunkt ist eine Förder- und Serviceeinrichtung für den Spitzensport.  Die zentralen Aufgaben der Olympiastützpunkte liegen in der Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Betreuung für die  Nachwuchs- und Spitzenathletinnen  und -athleten sowie deren Trainerinnen und Trainern im täglichen Training vor Ort und bei zentralen Maßnahmen der Spitzenverbände. Hinzu kommt die standortbezogene sportartenübergreifende Koordination und Steuerung der Leistungssportentwicklung in den Schwerpunktsportarten.

Einmal zu den Besten gehören, Teil der weltumspannenden olympischen Familie zu sein – ein Ziel, dass sich lohnt und mit der Unterstützung des Olympiastützpunktes Brandenburg und ihren Partnern im Verbundsystem erreichbar ist.

Schwerpunkte in der trainingswissenschaftlichen Betreuung werden vor allem im Kanurennsport und im Radsport gesetzt.

Im Kanurennsport führt der OSP Brandenburg, gemeinsam mit den Spezialisten des Kanuverbandes die Komplexe Leistungsdiagnostik (KLD) in der Kanu-Gegenstromanlage in Potsdam durch.

Im Radsport wird die KLD im Bereich Bahnradsport – Ausdauer auf der Radrennbahn in Frankfurt (Oder) realisiert.

Der OSP Brandenburg hat zur Unterstützung der Leistungsentwicklung der Kaderathleten und zur Beratung ihrer Trainer mit 12 Spitzenverbänden Kooperationsverträge abgeschlossen:
•    Bund Deutscher Radfahrer
•    Deutscher Boxsport-Verband
•    Deutscher Handballbund
•    Deutscher Judo-Bund
•    Deutscher Kanu-Verband
•    Deutscher Leichtathletik-Verband
•    Deutscher Ringer Bund
•    Deutscher Ruder-Verband
•    Deutscher Schützenbund
•    Deutscher Schwimm-Verband
•    Deutscher Turnerbund
•    Deutscher Verband für Modernen Fünfkampf
Ein weiterer Schwerpunkt im Rahmen der trainingswissenschaftlichen Beratung und Betreuung am OSP Brandenburg ist das Hypoxietraining (normobar).

In Frankfurt (Oder) existieren zwei Trainingsräume die unter Hypoxie gesetzt werden können. Schwerpunktmäßig nutzen diese Möglichkeiten die Radsportler und die Judokas.

In Potsdam kann man im Schwimm-Gegenstromkanal unter Hypoxiebedingungen trainieren. Zusätzlich gibt es noch einen Trainingsraum für allgemeines Training, in dem man ebenfalls unter Hypoxiebedingungen arbeiten kann. Genutzt werden diese Möglichkeiten hauptsächlich von den Schwimmern, den Judokas und den Modernen Fünfkämpfern u.a.

Die Möglichkeiten des Hypoxietrainings werden im Besonderen für die Vorbereitung von Höhentrainingslagern eingesetzt.

Ansprechpartner:

Bereichsleiter Potsdam / Leitender Trainingswissenschaftler 

Dr. Harry Kappell

Tel.: (0331) 97160 0

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